Informationen vom Ortsvorsteher

 Der Ortsvorsteher informiert!               

Hallo liebe Vereinsvorstände!

 

In diesem Jahr sollte es gelingen!

 

Nach einem Jahr Pause möchte ich euch alle zur diesjährigen Terminabsprache
am Mittwoch, den 03.11.2021 um 19:00 Uhr in den kleinen Saal des Gasthof Bültmann einladen.
Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen.

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Oktober 2021

Dost Gewöhnlicher (Origanum vulgare)
„Altes Feld, Hühnerknäppe“

Das auch unter dem Namen Wilder Majoran und Oregano bekannte alte Heil- und Gewürzkraut war im alten Ägypten dem Gott Osiris, dem Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und des Nil, geweiht. Im Mittelalter galt Dost als wichtige Heil- und Zauberpflanze. Getrocknete Sträußchen sollten gegen Hexen und vor dem Teufel schützen. Die Volksheilkunde verwendet auch heute Dost als Tinktur bei Erkrankungen der Atemwege, Erkältungen, Grippe, Mundhygiene und bei Verdauungsbeschwerden. Oregano gilt auch als nützlich zum Einleiten der Menstruation. In der Aromatherapie wird der Duft zur Entspannung genutzt. Das ätherische Öl der Pflanze wird als Rohstoff in der Kosmetik, Parfüm- und Seifenindustrie, sowie als Bestandteil vieler Kräuterliköre genutzt. Eine Pizza oder so mancher leckere Braten bekommt mit Oregano erst die richtige Würze.

Blütezeit: Juli bis September
Höhe: 20 bis 60 cm

Foto: K.-P. Lange

September 2021

Frauenmantel Gewöhnlicher (Alchemilla vulgaris)
„Altes Feld“

Der Frauenmantel trägt seinen Namen zu recht. Die mantelartig gefalteten Blätter lassen sich mit dem Mantel der Mutter Gottes vergleichen, wie sie vor allem in Darstellungen des 15 Jh. zu sehen ist. Seit dem Mittelalter spielt er als Frauenheilkraut mit seinen hormonähnlichen Inhaltsstoffen, die dem weiblichen Sexualhormon Progesteron ähneln, eine große Rolle. Selbst Hildegard von Bingen kannte diese Pflanze. Tee aus seinen Blättern kann Mangelzustände ausgleichen, welche zum Beispiel bei Beschwerden in den Wechseljahren auftreten. Ein anderer Name für diese Pflanze ist Gewittergras. Das geht auf einen alten Glauben zurück, dass Kränze aus Frauenmantel vor Blitzschlag schützen, wenn man sie an Fenstern oder Türen aufhängt.

Blütezeit: Mai bis September
Höhe: 10 bis 30 cm

Foto: K.-P. Lange

August 2021

Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
„Hillenberg“

Eine stachelige Angelegenheit. Interessant ist die Blütenausbreitung der kleinen violetten Einzelblüten am Blütenstand. Sie fangen in der Mitte an und blühen dann nach oben und unten auseinander. Daraus leitet die im Mittelalter gültige Signaturenlehre die Heilwirkung bei allen kreisförmig wandernden Hauterscheinungen (Borreliose) ab. Ihr ausgeblühter Blütenstand wurde früher zum kämmen der Wolle verwendet. Daher nennt man sie in Russland vorsjanka, Wollkamm. Medizinisch werden die Wurzeln der Karden genutzt. Die Wirkstoffe der Karde werden seit alters her als Salbe bei kleinen Wunden, rissiger Haut, Afterfisteln und Geschwüren angewendet. In der heutigen Medizin gilt eine Tinktur aus der Wurzel als Heilmittel gegen die schwer zu behandelnde Borreliose Infektion. Die Heilwirkung der Karde ist aber noch viel weitergehender, als hier dargestellt.

Blütezeit: Juli bis August
Höhe: 70 bis 200 cm

Foto: K.-P. Lange

Juli 2021

Baldrian Echter (Valeriana officinalis)
„Auf dem Stein“

Die Baldrianflanze ist eine der allgemein bekannten Heilpflanzen. Auszüge, Tinkturen und Fertigpräparate können innerlich bei Erregungszuständen, Migräne, und Schlaflosigkeit eingenommen werden. Die Heilkraft des Baldrian wird aus der Wurzel gezogen. Diese werden immer im Herbst geerntet, vorsichtig getrocknet und anschließend weiter verarbeitet. In der Ernährung wird die säuerlich herbe Pflanze als Salatbeilage oder auch als Aroma und Gewürz verwendet. Der botanische Name leitet sich aus dem Lateinischen valere (kräftig, gesund sein) ab und der Deutsche Name Baldrian erinnert an den Gott Baldur, den schönsten der Götter. Aus der nordischen Mythologie ist bekannt, dass Sträuße mit der stark duftenden Pflanze zum Schutz vor bösen Geistern über Türen gehängt wurden.

Blütezeit: Mai bis August
Höhe: 40 bis 100 cm

Foto: K.-P. Lange

Juni 2021

Beinwell Gewöhnlicher (Symphytum officinale)
„Rund um Suttrop“

Den Namen Beinwell erhielt die Pflanze aufgrund ihrer Heilwirkung. „Wellen“ heißt zusammenwachsen, mit Bein sind die Gebeine also die Knochen gemeint. Der botanische Name Symphytum kommt aus dem griechischen „symphyein“ und bedeutet ebenfalls zusammenwachsen. Bei so vielen Hinweisen auf die Heilwirkung der Pflanze, kann es nicht verwundern, dass der Beinwell im Altertum als Heilkraut genutzt wurde. Auch heute wird eine Salbe aus der Beinwellwurzel zur Schmerzlinderung und gegen Schwellungen (Kytta-Salbe) eingesetzt. Vor der Schlacht gruben die Kämpfer mit ihrem Schwert eine Wurzel aus und trugen sie, ohne sie berührt zu haben in ihrer Rüstung, um unverletzlich zu sein.

Blütezeit: Mai bis Juli
Höhe: 30 bis 100 cm

Foto: K.-P. Lange

Informationen vom Ortsvorsteher

 Der Schnadezug fällt in diesem Jahr aus!               

Hallo liebe Suttroperinnen und Suttroper!

In Abstimmung mit dem Stutzmeister Jürgen Thöne und dem Vorstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft Suttrop wurde beschlossen dass der turnusmäßig alle drei Jahre am Samstag nach Fronleichnam stattfindende Schnadezug der Ortschaft Suttrop in diesem Jahr wegen der Corona Pandemie ausfällt.

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Mai 2021

Knoblauchsrauke Gewöhnliche (Alliaria petiolata)
„Lörmecketal“

Die Zwiebel ohne Zwiebel! Ob in Kräuterbutter, Salaten oder Suppen schmecken die frisch geschnittenen knoblauch-senf-aromatischen Blätter und jungen Triebe der Knoblauchsrauke von April bis Juni sehr gut. Die Blüten können zur Dekoration dienen. Die gemahlenen Samen rührt man mit etwas Essig, Öl und Salz zu Senf. In der Volksheilkunde vertreibt der Tee hartnäckige Katarrhe und Würmer. Er wirkt antibakteriell und keimtötend. Der Verzehr der frischen Pflanze unterstützt die Verdauung, wirkt harntreibend und blutreinigend. Der Namensteil Rauke ist alt, stammt aus dem romanischen „ruca“, erinnert an Rucola bzw. aus dem lateinischen, wo „eruca“ Senfkohl bedeutet.

Blütezeit: April bis Juni
Höhe: 20 bis 100 cm

Foto: K.-P. Lange

April 2021

Feld- oder Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
„Kalkmagerrasen“

Der Thymian gehört zu den Lippenblütergewächsen, ist ein bei uns heimisches Kraut und fühlt sich auf felsigen, sonnigen, trockenen Böden sehr wohl. Er wird in der Küche zum Würzen von Fleisch und Salaten und in der Hausapotheke bei bronchialen Problemen verwendet. Die Pflanze duftet stark aromatisch. Verwendet werden die Blätter und Blüten. Zubereitet wird er z. B. als Tee oder seine ätherischen Öle in Badezusätzen. Alkoholische Auszüge können zum Einreiben bei Rheuma und Verstauchungen genutzt werden. Die alten Assyrer, Babylonier und Ägypter schworen bereits auf die Heilkraft dieser Pflanze. Sogar Hippokrates, Dioskurides und Hildegard von Bingen lobten seine heilende Wirkung.

Blütezeit: April bis September
Höhe: 15 bis 20 cm

Foto: K.-P. Lange