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Januar 2021

1. Januar 2021

Huflattich (Tussilago farfara)
„Rund um Suttrop“

Eine sehr alte Heilpflanze, welche über siebzig volkstümliche deutsche Namen hat. Die voll geöffneten getrockneten Blüten (März) bzw. die Blätter (Mai/Juni), beherbergen den größten Wirkstoffanteil. Sie können zu einem Tee bei Husten und Problemen mit den Atmungsorganen zubereitet werden. Pflanzen mit sonnigem Standort beinhalten mehr Inhaltsstoffe. Die erste Silbe „Huf“ leitet sich von der Form der erst nach der Blüte erscheinenden Blätter ab. Der Namensteil „lattich“ kommt vom lateinischen lapaticum, welcher großblättrige Pflanzen bezeichnet und wurde über laptica und lattica zu Lattich gewandelt.

Inhaltsstoffe: saure Schleimstoffe, Inulin, Gerbstoffe und geringe Mengen Flavonoide. Nach dem ersten Weltkrieg wurden die Blätter des H. als Tabak geraucht.
Blütezeit: Februar bis April
Höhe: 7 bis 30 cm

Foto: K.-P. Lange